Müller & Partner
Sachverständigen- und Ingenieurbüro
für Bau- und Gebäudeschadstoffe
Die Gesamtzahl der Schimmelpilze wird weltweit auf über 120.000 Arten geschätzt. Aus medizinischer Sicht lassen sich jedoch die für den Menschen bedeutendsten Arten auf einige Dutzend eingrenzen.
Der Begriff "Schimmelpilz" entstand aus der Praxis der Mikrobiologie. Schimmelpilze setzen sich wie andere Pilze auch aus drei wesentlichen Bestandteilen zusammen:
Die Schimmelpilzsporen sind mikroskopisch klein (0,002 - 0,01 mm), schweben in der Atemluft und sind an Hausstaub gebunden. Die Lebensbedingungen und Wachstumsverhältnisse hängen stark von Luftfeuchtigkeit und Temperatur ab. Organische Bestandteile, die den Pilzen als Nahrung dienen, sind i.d.R. in Form von Partikeln staubgebunden und ubiquitär vorhanden.
Schimmelpilze wachsen bevorzugt in nährstoffreicher, feuchtwarmer Umgebung. Sie verbergen sich überall dort, wo es zu einer erhöhten Feuchtigkeitsansammlung kommt. Sichtbare Zeichen eines Schimmelpilzbefalls sind häufig als schwarze Flecken, sogenannte Stockflecken, an der Decke, in Ecken und in Badezimmerfugen zu erkennen. Ein ebensolcher Schimmelbefall zeigt sich aber auch versteckt hinter Tapeten, Holzverschalungen oder hinter Schränken, die an Außenwänden aufgestellt sind.
Selten nur kann ein verdeckter Schimmelpilzbefall aber anhand seines typisch, charakteristischen Geruchs gefunden werden. Selbst Schimmelpilz-Spürhunde, mit weitaus feineren Nasen als die des Menschen, sind nur begrenzt dazu in der Lage, alle sich innerhalb eines Raumes befindlichen Schimmelpilzstellen zu markieren.
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