Müller & Partner
Sachverständigen- und Ingenieurbüro
für Bau- und Gebäudeschadstoffe
Raumluft-Grenzwerte existieren auch für die Stoffe wie PCB, PCP, Lindan sowie für das krebserregend wirkende Benzo-a-pyren, die Leitsubstanz polyaromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK's). Hingegen gibt es für Formaldehyd und Lösungsmitteldämpfe im Bereich der Raumluft von Innenräumen aktuell nur Empfehlungen durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Umweltbundesamt (UBA).
Chemikalien, die zu einer Schadstoff- und Gesundheitsbelastung der Innenraumluft in Häusern, Wohnungen und in öffentlichen Einrichtungen wie in Kindergärten und Schulen führen können, finden sich z.B. in Form von emittierenden Einrichtungsgegenständen wie Möbel, Teppichböden, Polstergarnituren und Textilien.
Aber auch Baumaterialien wie Spanplatten, zu Dämmzwecken eingesetzte Ortschäume, Lacke, Lasuren, Klebstoffe sowie Putz- und Reinigungsmittel können gesundheitsschädliche bzw. Allergie auslösende Chemikalien enthalten und diese an die Atemluft abgeben.
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