Müller & Partner
Sachverständigen- und Ingenieurbüro
für Bau- und Gebäudeschadstoffe
Asbest wurde bis weit in die 80er Jahre in Dämm- und Füllstoffen verwendet, die auch noch heute in vielen Altbauten zu finden sind.
In unterschiedlichen Formen (fest und schwach gebunden) kann Asbest in verschiedenen Baubereichen eines Gebäudes vorkommen. Aufgrund seiner hervorragenden Produkteigenschaften wurde es für eine Vielzahl von Produkten verwandt:
Asbestpappen unter Fensterbänken (schwach gebundenes Asbest), eine Außenfassade mit Attika aus asbesthaltigen Hartfaserplatten oder auch die Abwasserrohre aus Asbestzement sind nur 3 von 3000 möglichen Asbestverwendungen.
Die Fasern des Asbests sind in nahezu beliebig kleine Partikel spaltbar. Sie können nicht z.B. von Haushaltsstaubsaugern entfernt werden, da sich die Partikel bei Durchgang durch den Filter in noch mehr kleinere Partikel aufspalten und so das Risiko einer größer werdenden Kontamination der Raumluft mit Asbestfasern erhöhen.
Unabhängig einer Sanierungsempfehlung sind gemäß Asbestrichtlinie bei Überschreitung einer Raumluftkonzentration mit Asbestfasern von mehr als 1000 Fasern/m³ der Raumluft Sanierungsmaßnahmen zu treffen.
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