Schimmelpilze - Schimmelpilz-Allergie
Schimmelpilze gehören zu den am meisten verbreiteten Allergieträgern. Nach Prof. Schata (1987) sind Schimmelpilze für ca. 1/3 der allergischen Reaktionen verantwortlich. Ausgelöst werden Schimmelpilz-Allergien meist durch die Sporen der Schimmelpilze, diese sind mikroskopisch klein (0,002 - 0,01 mm), schweben in der Atemluft oder sind an Hausstaub gebunden.
Auf Grund ihrer Größe und ihrer besonderen aerodynamischen Eigenschaften gelangen die Sporen vieler Schimmelpilzarten bis in die peripheren Lungenabschnitte. Nach Inhalation der Schimmelpilzsporen kommt es mit einer Latenzzeit von 4-8 (maximal 12) Stunden zu einer Immunreaktion im menschlichen Organismus. Diese führt je nach Verlaufsform (akut oder chronisch) zu Abgeschlagenheit, Frösteln, Fieber, Husten und zu Atemnot und wird in häufigen Fällen mit einer Erkältungskrankheit oder Bronchitis verwechselt.
Als mikrobielle Auslöser für diese Krankheitssymptome kommen eine Vielzahl von Schimmelpilzarten in Frage.
Diese gelten als Verursacher unspezifischer Krankheitsbeschwerden wie z.B.:
chronische Schleimhautreizung von Augen und Nase, übermäßiger Nies-, Husten- und Juckreiz sowie übermäßige Abgeschlagenheit und Müdigkeit, Asthma bronchiale.
Selten nur kann der nicht offensichtliche Schimmelpilzbefall anhand seines typischen Geruchs entdeckt werden.
Schimmelpilze verbergen sich überall dort wo es zu einer erhöhten Feuchtigkeitsansammlung kommt. Sichtbare Zeichen eines Schimmelpilzbefalls sind häufig als schwarze Flecken, so genannte Stockflecken, an der Decke, in Ecken und Fugen des Badezimmers zu erkennen. Ein ebensolcher Schimmelpilzbefall zeigt sich aber auch versteckt hinter den Tapeten, Holzverschalungen oder hinter Schränken, die an Außenwänden aufgestellt wurden.
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