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Hausstauballergie

In Deutschland sind über 5 Millionen Menschen von der Hausstauballergie betroffen.

Mit die wichtigste Innenraumallergie und das weltweit gefährlichste Asthma-Allergen wird durch Hausstaubmilben erzeugt.

Bild Quelle © www.presse-service.de

Die Hausstauballergie wird jedoch nicht durch die Hausstaubmilben selbst, sondern durch den von ihr abgesonderten Kot verursacht. Diese Ausscheidungen der Milben zerfallen und lagern sich an den Hausstaub an. Über die Atemwege aufgenommen kann das staubgebundene Allergen dann zu allergischen Symptomen wie Augentränen oder -jucken, Husten, Fließschnupfen, Niesanfällen, Reaktionen der Haut und in schwerwiegenden Fällen auch zu Atemnot und allergischem Asthma, dem Asthma bronichale, führen.


Als Sensibilisierungsschwelle und allergischen Grenzwert werden 2 Mikrogramm Milbenallergen pro 1 Gramm Staub angesehen. Bei mehr als 10 Mikrogramm Milbenallergen pro 1 Gramm Staub steigt bei Allergikern das Risiko einer akuten Atemnot an. Unter normalen raumklimatischen Bedingungen liegt die Hauptvermehrungszeit der Hausstaubmilben in den Monaten Mai bis Oktober. Mit Beginn der Heizperiode und der damit verbundenen Abnahme der absoluten Luftfeuchtigkeit stirbt dann ein großer Teil der Milben. Bis dato hat sich die maximale Menge an Milben-Exkrementen angesammelt, so dass die Beschwerden für Hausstauballergiker in dieser Zeit am größten sind.


Treten die o.g. Symptome das gesamte Jahr über auf, und sind die Beschwerden besonders nachts und am frühen Morgen nach dem Aufstehen stärker, so deutet dies auf eine Hausstauballergie hin.

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